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ILEK-Strategieseminar in Klosterlangheim

Klosterlangheim. Vor fast genau zwei Jahren starteten die vier Mitgliedsgemeinden Altendorf, Buttenheim, Eggolsheim und Hallerndorf eine interkommunale Zusammenarbeit.

Ziel war und ist es, das Gebiet der Allianz Regnitz-Aisch sowohl unter Berücksichtigung der demographischen, als auch sozialen, ökonomischen und ökologischen Belange nachhaltig zu entwickeln und zu stärken, ohne die eigene Identität einzelner Gemeinden aufzugeben. Dabei werden die Gemeinden vom Amt für Ländliche Entwicklung sowohl finanziell als auch fachlich unterstützt.

Mit der Aussicht auf eine hohe Förderquote wurden nach einem umfassenden Prozess mit den Bürgern, Experten und zuständigen Ämtern ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) ausgearbeitet. Als „Startschuss“ für die Umsetzungsphase diente ein 2-tägiges Strategieseminar in Klosterlangheim (Stadt Lichtenfels) in der Schule für Dorf- und Flurentwicklung (SDL), an dem die Bürgermeister der vier Mitgliedsgemeinden, einige Gemeinderäte und jeweils ein Mitarbeiter aus der Gemeindeverwaltung teilnahmen. Mit viel Energie und Motivation wurden verschiedene Vorschläge für Startprojekte und eine erste Prioritätenanalyse erstellt. Die gemeinsam erarbeiteten Kernaussagen des Seminars wurden in einer sogenannten „Klosterlangheimer Erklärung“ festgehalten und sollen als Basis für die zukünftige Zusammenarbeit dienen.

In einer gemeinsamen Sitzung am 29. Mai in Eggolsheim, zu der auch die Bevölkerung herzlich eingeladen ist, sollen die Ergebnisse und die „Klosterlangheimer Erklärung“ vorgestellt und von den jeweiligen Gremien beschlossen werden.

Zur besseren Abwicklung aller Angelegenheiten und um der jetzigen Arbeitsgemeinschaft eine äußerliche Form zu geben, ist die Gründung eines rechtsfähigen Vereins vorgesehen.   

Um die im ILEK verankerten Projekte und Maßnahmen umzusetzen, ist die Einstellung eines Allianzmanagers geplant. Einen ersten Ausblick auf die zukünftige Tätigkeit eines solchen Managers und praktische Beispiele präsentierte Frau Julia Hafenrichter den Teilnehmern, die derzeit Ansprechpartnerin der ILE Schweinfurter Oberland ist.

Eine wichtige Rolle für den weiteren Entwicklungsprozess werden die Bürgerinnen und Bürger sein. Diese sollen ihre Vorstellungen, Wünsche und Ideen bei der Ausführung der geplanten Projekte einbringen können.

Der vor 2 Jahren angesetzte Zeitrahmen für die Erstellung des ILEK´s wurde von den vier Gemeinden mehr als eingehalten. Dies betonte sowohl Herr Albart vom Amt für Ländliche Entwicklung, als auch Herr Valier vom Büro für Städtebau und Bauleitplanung, die zum bisherigen Erfolg beigetragen haben.

Insgesamt war das Seminar eine gute Möglichkeit, sich unter- und miteinander ohne Termindruck auch über das Inhaltliche hinaus auszutauschen. Dieses hat zusätzlich positiv zum „Wir“-Gefühl beigetragen, berichteten die Teilnehmer.

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